Fachkräftesicherung und Fachkräftegewinnung

Der vielfach kommunizierte Fachkräftemangel ist keine düstere Zukunftsprognose, sondern in vielen Branchen und Regionen schon längs Realität. Auch die Unternehmen im Oberbergischen Kreis müssen sich darauf einstellen und vorbereiten, dass es mittelfristig deutlich schwieriger wird, gut ausgebildete Fachkräfte in der Region zu finden oder von außen nach Oberberg zu holen.

Die Wirtschaftsförderung im Rahmen des Zusammenschlusses von Partnern unter der Marke FachKraftWerk Oberberg berät und unterstützt Sie gemeinsam mit unseren regionalen Partnern effektiv und praxisnah dabei, etablierte Fachkräfte zu halten und neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen.

Auch Sie haben Fachkräftesicherung und -gewinnung im Blick und können Anregungen und Tipps für das operative Tagesgeschäft gut gebrauchen?

Nehmen Sie einfach wertvolles Expertenwissen mit in Ihr Unternehmen!

Unsere ganzjährige Veranstaltungsreihe „Fachkräfte konkret“ bietet Ihnen die Möglichkeit - unentgeltlich und praxisnah – aktuelle Themen rund um die Fachkräftesicherung,

wie z.B.:

  • Aus- und Weiterbildung
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Arbeitgebermarketing
  • Effektive Azubigewinnung
  • und vieles Mehr

anhand von Expertenwissen gewürzt mit best practice Beispielen aus der hiesigen Unternehmenspraxis kennenzulernen.

 

Logo Fachkraftwerk

FachKraftWerk Oberberg ist der Zusammenschluss von zwölf Partnern, die den regionalen Unternehmen bei der besonderen Herausforderung der Fachkräftesicherung mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ziel ist die praxisnahe Unterstützung von Unternehmen, um Fachkräfte zu gewinnen und zu halten.

Partner im FachKraftWerk Oberberg:

Wenden Sie sich bei Fragen zu FachKraftWerk Oberberg gerne an:
Beate Fiedler
T: 02261 88-6809
E: beate.fiedler@obk.de

Veranstaltungsreihe "Fachkräfte konkret"

Alles andere als Gehalt!

11.04.2018 - Mit den richtigen Extras bei den (zukünftigen) Mitarbeitenden punkten

In Zeiten, in der die Gehaltsschraube nicht bis ins Unendliche gedreht werden kann, bessern viele Firmen das Gehalt der Beschäftigten indirekt durch steuerfreie Nebenleistungen auf. Die Möglichkeiten der Extras sind vielfältiger als gemeinhin bekannt. Zusätzliche Leistungen zum Gehalt dienen der Zufriedenheit des Personals und damit auch der Bindung ans Unternehmen. Allerdings sollten die angebotenen Benefits auch mit den Bedürfnissen und Wünschen der Angestellten übereinstimmen. Die Vergabe von Diensthandys (97 Prozent) und Firmenwagen (94 Prozent) ist nach wie vor das Standard-Goodie. Dennoch reichen solche Incentives heute am Markt nicht mehr aus, um sich als KMU gegen Großkonzerne positionieren zu können Was kann ich als Unternehmen tun? Und ist das überhaupt bezahlbar?

Qualifizierung als Renditefaktor

16.11.2017 - Bertelsmann Stiftung und Agentur für Arbeit setzen auf Qualifizierung!

Von der Hilfs- zur Fachkraft!

FachKraftWerk beendet das Veranstaltungsjahr im Rahmen der Fachkräftesicherung mit einem Vortrag der Bertelsmann Stiftung und der Agentur für Arbeit über das Qualifizieren von Geringqualifizierten und deren Vorteile. Praxisbeispiele rundeten den Abend ab.

Die Expertin der Agentur für Arbeit, Frau Nicole Jordy warb mit Hinweis auf die bisher wenigen, aber dafür sehr erfolgreichen Beispiele für die verfügbaren Fördermittel zur betrieblichen Weiterbildung der Arbeitsagentur. Dr. Martin Noack, Experte für Lernen fürs Leben, stellte frei verfügbare Produkte der Bertelsmann Stiftung vor, die gerade auch vor dem Hintergrund des nicht gewohnten Lernens der Geringqualifizierten Hilfestellung bietet.

Über 40 Unternehmerinnen und Unternehmer informierten sich und konnten sich im Anschluss an das Programm austauchen. Auch die Möglichkeit der ganz individuellen Beratung über Fördermöglichkeiten der betrieblichen Qualifizierung sowie tools zur Kompetenzerfassung – gerade auch im Hinblick auf Sprachbarrieren – wurde gut angenommen.

Besonderes Interesse weckte auf Nachfrage eines Unternehmers die bis dato noch unbekannte Möglichkeit der modularen Qualifizierung, wodurch die Unternehmen auf die Mitarbeiter nur in überschaubaren Zeiträumen verzichten müssen sowie die Teilzeit-Lösung, bei der Arbeitskräfte im Unternehmen nicht komplett ausfallen. Hindernisse als auch Lösungen wurden noch lange diskutiert. Beate Fiedler, Wirtschaftsförderung Oberberg sagte: „Wir sind zufrieden, dass die Rückmeldung der Unternehmen einhellig positiv war und die Qualifizierung als hervorragendes, flankierendes Instrument neben der klassischen Suche von Führungskräften beurteilt wird“.

Generation Z

20.09.2017 - Fast 130 Besucher folgten der Einladung des Erforschers der Arbeitswelt!

Prof. Dr. Christian Scholz zu Gast bei FachKraftWerk Oberberg

Generation Z – Wer kommt auf uns zu? Darüber informierte Prof. Dr. Christian Scholz im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Fachkräftesicherung“ des FachKraftWerk Oberberg.

Annähernd 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfolgten den kurzweiligen Vortrag von Prof. Dr. Christian Scholz zur Generation Z, junge Menschen geboren um 1995. Bildhaft wurde die jetzt in Ausbildung ankommende Generation im Gegensatz zu ihren vorherigen dargestellt. Launig verpackte Prof. Dr. Scholz Thesen zur Generation Z mit Überraschungsbeispielen. Althergediente Auswahlverfahren bei der Einstellung sind zu überdenken, als auch Anreizsysteme für Mitarbeiter gehören für ihn auf dem Prüfstand, da sie für die Generation Z Stand heute größtenteils nicht greifen.

Ergänzt wurde der Vortrag von einer heimischen Unternehmensstudie in Oberberg, in der 160 Schüler und Auszubildende sich zu Medienverhalten und Arbeitsbedingungen und -leistungen äußerten.

Im Anschluss waren Videoeinspieler von Auszubildenden und deren Vorstellungen über die Arbeitswelt Grundlage einer Podiumsdiskussion. Munterer Austausch mit Personalern, Auszubildenden unter der Mitwirkung von Prof. Dr. Scholz folgte. Schwerpunkt der Diskussion war, inwieweit die Generation Z in Oberberg angekommen ist, ob und wie die Unternehmen sich bereits darauf eingestellt haben. Viele Anregungen wurden vermittelt.

Nach der Veranstaltung wurde noch lange beim Miteinander am Buffet diskutiert. „Eine rundum gelungene und sehr interessante Veranstaltung“ war die einhellige Meinung von den Teilnehmern.

Arbeitgebermarketing

11.05.2017 - Viele Anregungen mitgenommen: FachKraftWerk Oberberg unterstützt Arbeitgebermarketing

Wie überzeuge ich etablierte Fachkräfte von mir? Darüber informierte FachKraftWerk Oberberg heimische Unternehmerinnen und Unternehmer

Oberbergischer Kreis. Erfahrene und qualifizierte Fach- und Führungskräfte für sich zu gewinnen, ist schwieriger geworden. Zu diesem Ergebnis kommen rund 25 Unternehmerinnen und Unternehmer, die sich in der Veranstaltungsreihe Fachkräfte konkret bei FachKraftWerk Oberberg informiert haben.
Während sich Bewerberinnen und Bewerber bis vor Kurzem noch bei ihrem Wunschbetrieb exzellent präsentieren mussten, um die begehrten Anstellungen zu erhalten, haben sich die Positionen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern inzwischen umgekehrt: Die Fachkraft wählt heute sehr kritisch den zukünftigen Arbeitgeber aus, Unternehmen befinden sich plötzlich in der Bewerberrolle und sind oft mit völlig neuen Fragen konfrontiert. Die oberbergischen Arbeitgeber tauschten sich in der Halle 32 darüber aus, wie sich Unternehmen erfolgreicher auf dem Bewerbermarkt platzieren können.

"Viele kleine oder mittelständische Unternehmen sind relativ unbekannt - dabei in ihrem Markt jedoch führend (Marktführer). Dieser besonderen Position müssen sie sich oft erst bewusst werden und die damit verbundenen Stärken auch den potentiellen Arbeitnehmern vermitteln", sagt Beate Fiedler, Kreis und Regionalentwicklung des Oberbergischen Kreises.

Das Thema Arbeitsplatzsicherheit kann bei Traditionsunternehmen, die bereits seit Jahrzehnten erfolgreich auf dem Markt sind, zum wichtigen Argument für Fachkräfte werden, die eine neue Herausforderung suchen und sich beruflich verändern wollen. Ein gutes Angebot zur Kinderbetreuung oder Weiterbildungsmöglichkeiten in Unternehmen sollten beispielswiese als Werbemaßnahmen genutzt werden.
Weitere Beispiele für ein professionelles Bewerbermanagement - auch über Online-Portale - gab es aus der Unternehmerpraxis von Peer Bieber. Der Experte für Arbeitgeber-Strategien regt unter anderem an, dass Fachmitarbeiter ihre Tätigkeit im Unternehmen in einem Video präsentieren und über die sozialen Netzwerke kommunizieren.

Die Resonanz der teilnehmenden Unternehmerinnen und Unternehmen auf die Veranstaltung von FachKraftWerk Oberberg reichte von "viele Anregungen mitgenommen" bis zu "hervorragend".

Kontakt

Beate Fiedler
T: 02261 88-6809
E: Beate.Fiedler@obk.de

Frau Fiedler 04