• Digitalisierung

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HERAUSFORDERUNG UND CHANCE

Die digitale Transformation fordert den industriellen Mittelstand zu tiefgreifenden Veränderungen heraus. Wir unterstützen Unternehmen auf dem Weg, sich zukunftsfähig zu machen - in Produktion, Logistik und im kaufmännischen Bereich.

Wir gehen davon aus, dass der Trend "Digitalisierung" nochmals an Dynamik gewinnt. Zukünftig werden alle Bereiche unseres Lebens -privat und im Unternehmen- von einer noch stärkeren Vernetzung der Geräte und insbesondere der Daten betroffen sein.

Für Unternehmen ist es wichtig, diese Transformation aktiv zu gestalten. Wir bieten keine Patentrezepte an, sondern möchten jedes Unternehmen individuell und  passgenau zu unterstützen. Daher haben wir eine Kooperationsvereinbarung mit "Digital in NRW" geschlossen. Die Zusammenarbeit ermöglicht es uns, Ihnen ein Portfolio von 27 Unterstützungsmaßnahmen anzubieten - gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Von der grundlegenden Information bis zur Umsetzung möchten wir Sie unterstützen. Auch für Ihr Unternehmen finden wie eine Maßnahme, die Sie weiterbringt.

Jetzt Bewerben: Unternehmerfokusgruppen

Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) wird das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards am Standort Hagen seine erfolgreiche Arbeit mit Fokusgruppen in 2018 fortsetzen. Für die kostenfreie Teilnahme können sich Unternehmensvertreter ab sofort bewerben. (Frist: 11.10.2018)

In den Fokusgruppen mit jeweils 8 – 10 Unternehmensvertretern werden herstellerunabhängige Informationen zum sinnvollen Einsatz von freien, offenen Standards und weiteren IT-Anwendungen vermittelt. Leitfäden, Checklisten und das Erfahrungswissen der Experten und beteiligten Unternehmen geben Orientierung und zeigen Möglichkeiten der praxisgerechten Umsetzung auf.

  • Fokusgruppe 1
    Der Arbeitsplatz der Zukunft in der digital vernetzten Produktion

    Kollaborative Roboter sind nur ein Beispiel für die neue Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine bei flexiblen Fertigungsprozessen. Wie können wir modulare Arbeitsplätze so ausstatten, dass auch weniger qualifizierte Menschen in Zukunft im Betrieb gehalten oder neu gewonnen werden können? Wie sieht der Arbeitsplatz der Zukunft aus, und welche Komponenten werden dafür benötigt? Wie können Leistungsanbieter Standards für Ergonomie und Datenaustausch in Echtzeit nach neuen Standards wie OPC-UA oder TSN Ethernet berücksichtigen, und wie sollten sie bei der Entwicklung neuer Produkte kooperieren?

    Start ist am 18. Oktober 2018, 15.00-19:00 Uhr

  • Fokusgruppe 2
    Standardtools für die Erstellung und Visualisierung von Prozessen

    Die systematische und standardisierte Beschreibung von Prozessen und Daten sollte Voraussetzung jeder Softwareinvestition bzw. -entwicklung sein. Leider verfügen kleinere Unternehmen nicht über eine eigene Darstellung ihrer Prozesslandschaft, der Stammdaten und -prozesse. Mit welchen Tools und mit welchen Partnern können diese Daten erhoben und aufbereitet werden? Das sind wertvolle Informationen und Entscheidungsgrundlagen, die Anwenderunternehmen brauchen und die eine Basis für die Erstellung von Lastenheften sind – lange bevor ein IT-Dienstleister beauftragt wird.

    Start ist am 25. Oktober 2018, 15.00-19:00 Uhr

  • Fokusgruppe 3
    Retrofit mit Open-Source-Lösungen

    Ein Topthema weltweit ist die nachträgliche Digitalisierung von älteren Maschinen, Anlagen, Werkzeugen, Fahrzeugen usw. Mit immer preiswerteren Sensoren und Aktoren und offenen, freien Standards kann der Sprung in das digitale Zeitalter geschafft werden. Open-Source Lösungen, sowohl auf der Hardware-, als auch der Softwareseite erreichen ein bisher unbekanntes Leistungsniveau bei überschaubaren Investitionen.

    Start ist am 31. Oktober 2018, 15.00-19:00 Uhr 

 

Bewerbungsunterlagen können bei Lisa-Marie Metz (Tel.: 02331 8099-60) im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards, Projektbüro Hagen, angefordert werden.

Bewerbungsschluss ist der 11. Oktober 2018.

 

 

 

Foto: HagenAGENTUR

Konkrete Unterstützung

Förderprogramme für Unternehmen

Wir haben an dieser Stelle diverse Fördermöglichkeiten aufgelistet. Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

Einige der Förderprogramme sind nicht auf den Bereich "Digitalisierung" beschränkt, sondern können auch für Beratung zu anderen Themen oder für F&E in Anspruch genommen werden. Diese Förderprogramme sind hier der Vollständigkeit halber dargestellt, die Verlinkung verweist auf die Darstellung auf den entsprechenden Seiten unseres Webangebots.

 

Förderprogramme "Digitalisierung"

Hier sind Fördermöglichkeiten genannt, die insbesondere für "Digitalisierung" relevant sind:

Ihr Ansprechpartner bei der Wirtschaftsförderung für das Thema "Digitalisierung" ist Herr Wojahn.
Email: thomas.wojahn@obk.de
Telefon: 02261 88-6804

Go-digital (BMWi)

  • Geeignet für KMU mit technologischem Potenzial
  • Höhe des Zuschusses: 50 % bei max. Tagessatz von 1100 €(zzgl. MwSt.) bis 20 Tage Hauptmodul und 10 Tage Nebenmodul

UnternehmenswertMenschplus (BMWi)

  • In betrieblichen Lern- und Experimentierräume wird zusammen mit dem Personal die digitale Transformation des Unternehmens erarbeitet
  • Höhe des Zuschusses: 80% bei max. Tagessatz von 1000€ (zzgl. MwSt.) bis 12 Tage

High-Tech-Gründerfonds

  • Risikokapitalfinanzierung im Bereich der Spitzentechnologie
  • Max. Förderung von bis zu 3 Mio. €
  • Antragstellung und Beratung durch einen HTGF-Scout

Digital in NRW

  • 27 Bausteine in 5 Modulen
  • Informieren – Demonstrieren – Qualifizieren – Konzipieren – Umsetzen
  • Beispiele: Lab-Touren, Workshops, Investitionskonzepte

(siehe dazu detailierte Informationen unten auf dieser Seite)

Förderung von Innovation:

Ressourceneffizienz-Beratung

  • Analyse bestehender Prozesse und Wertstoff-Ströme
  • Prozesstransparenz = Schlüssel zur Digitalisierung
  • Zielgruppe: Produzierende Unternehmen (Industrie und Handwerk)

Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards

 

Über die Wirtschaftsförderung erhalten Sie auch Zugang zum CPS Hub NRW (Cyber Physical Systems)

 

Zuschuss zu Unternehmensberatung

Hier sind Fördermöglichkeiten genannt, die für verschiedene Beratungsfelder genutzt werden können (nicht auf Digitalisierung beschränkt):

Sie finden Informationen zu diesen allgemeinen Förderprogrammen auch in der Rubrik "Ich werde mein Unternehmen weiterentwickeln" auf dieser Website. Sie sind nur der Vollständigkeit halber hier nochmals genannt.

  • Potenzialberatung (max € 500 je Tag für 10 Tage)
  • Förderung unternehmerischen know-hows (€1.500 bis max €2.700)
  • Beratungsprogramm Wirtschaft (€1.600 für Gründer, €2.400 bei Übernahme)

Ihr Ansprechpartner bei der Wirtschaftsförderung für diese Förderprogramme ist Herr Creemers.
Email: bernd.creemers@obk.de
Telefon: 02261 88-6805

Informationsveranstaltung

"Digital in NRW" stellt 27 Bausteine für Unternehmen vor

In einer Informationsveranstaltung am 10. Juli 2017 haben wir darüber informiert, welche Angebote "Digital in NRW" für Unternehmen in Oberberg anbietet.

Sie finden hier

  • kurze Zusammenfassungen der Inhalte
  • Folien des Vortrags
  • Bildergalerie

Einige Unternehmen haben bereits eine digitale Strategie erarbeitet und setzen in Produktion, Lieferkette oder Verwaltung "Industrie 4.0"-Instrumente ein. Andere Unternehmen beginnen gerade mit ihren Planungen.
Egal, wo Sie und Ihr Unternehmen stehen: Die Konzeption der 27 Bausteine in fünf Modulen ermöglicht allen Unternehmen eine Weiterentwicklung.

Die Maßnahmen sind gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Für die Beratung durch "Digital in NRW", Teilnahme an workshops und weitere Leistungen entstehen den teilnehmenden Unternehmen keine Kosten.

Falls Sie an der Veranstaltung nicht teilnehmen konnten: Bitte wenden Sie sich an uns, wenn Sie Interesse an einem oder mehreren der 27 Bausteine haben.


 

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Foto: Panousi Fotografie

Begrüßung und Eröffnungs-Statement von Landrat Jochen Hagt:

  • Welchen Anlass haben Unternehmen, sich dem Thema "Digitalisierung und Industrie 4.0" zu stellen?
    Vorgaben für Zulieferer (z.B. automotive) die Bereitstellung von Daten; individuelle Produkte; Vernetzung von Informationen über Unternehmensgrenzen hinweg; Fernwartung von Maschinen; smart factory
  • Welche Entwicklung haben wir im "Privatleben" bereits vollzogen, was kann und muss in den Unternehmensalltag transferiert werden?
    Viele Gegenstände wurden bereits durch digitale Inhalte ersetzt, z.B. die CD durch MP3, Schlüssel durch Codes und Apps; transparente Preisvergleiche; Teilen von Informationen
  • Keine Patentlösungen - jedes Unternehmen benötigt eine Strategie, um die Wettbewerbsfähigkeit zu halten und auszubauen.
    Jedes Unternehmen soll auf dem Weg unterstützt werden, eine eigene Strategie zu entwickeln.
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Foto: Panousi Fotografie

Interview mit Peter Barlog, BARLOG plastics GmbH:

"Digitalisierung führt zu weitreichenden Veränderungen der Gesellschaft, z.B. durch autonomes Fahren: Wird es bald viel weniger Autos geben, die aber jeweils intensiver genutzt werden?
Im Unternehmen geht es nicht um inkrementelle Veränderungen, sondern eine neue strategische Sicht auf unser Geschäftsmodell.
Wir haben eine roadmap erarbeitet, die ca. 5 Jahre in die Zukunft weist.
Großes Potenzial sehen wir in einer digitalen Vertriebs-Strategie.
Die Fachkräfte von heute und morgen müssen flexibel sein und sich ständig weiterbilden.
Von Politik und Verwaltung erwarten wir Unterstützung durch Beratung und Ausbau des Breitbandnetzes, sowie Abbau der Bürokratie."


Das Interview führte Uwe Cujai, Leiter der Wirtschaftsförderung.

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Foto: Panousi Fotografie

Herr Groggert (RWTH Aachen) hat die Angebote von "Digital in NRW" vorgestellt:

  • Modul "Informieren":  Industrie 4.0 ist für Sie ein abstraktes Schlagwort? Maßnahmen aus dem Bereich "Informieren" geben einen Überblick über die Möglichkeiten der Digitalisierung und eröffnen den Blick für eine mittel- und langfristige Strategie: Informationsvorträge, Unternehmenssprechstunde, Roadshows, Forschungs- und Innovationsradar
  • Modul "Demonstrieren": Erleben Sie, was schon möglich ist und wagen Sie einen Blick auf zukünftige Entwicklungen. Werden Sie selbst zum Forscher im m Demo-Zentrum "living lab" und erarbeiten Sie mit Experten, welche Potenziale Ihr Unternehmen hat.
  • Modul "Qualifizieren": Welche Qualifikation benötigen Sie und Ihr Team? Welche digitalen Schulungsmöglichkeiten wären für Ihr Unternehmen sinnvoll? Dabei geht es längst nicht mehr nur um die Entwicklungsabteilung: Produkte, Prozesse und Vertrieb müssen zukunftsfähig sein.
  • Modul "Konzipieren": Nichts passiert von selbst, und allzuleicht verliert man im Tagesgeschäft den Blick für die Strategie. Welche sind die nächsten Schritte? Aufbauend auf einem Selbstcheck werden Potenziale und Strategien entwickelt.
  • Modul "Umsetzen": Welcher Weg führt zum Ziel? Haben Sie das Gefühl, vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr zu sehen?
    Jetzt muss die Planung konkret werden: Was? Wie teuer? Wer soll's machen? mit welchen Unternehmen kann ich durch Erfahrungsaustausch gemeinsam profitieren?
Digitalisierung 5 Module

Grafik: 5 Module (Digital in NRW)

Die Folien können Sie hier herunterladen.

Bitte beachten Sie, dass diese Folien lediglich den mündlichen Vortrag unterstützen. Die Folien allein sind nicht geeignet, um die Thematik nachvollziehen zu können.

Kontakt

Ihr Ansprechpartner bei der Wirtschaftsförderung für das Thema "Digitalisierung" ist Herr Wojahn.

Email: thomas.wojahn@obk.de

Telefon: 02261 88-6804

 

Erste Schritte

Wenn Sie Interesse an einer Zusammenarbeit mit "Digital in NRW" haben, helfen wir Ihnen gerne weiter.

Eine direkte Kontaktaufnahme zu "Digital in NRW" ist ebenfalls möglich; bitte wenden Sie sich an

Mittelstand 4.0 Kompetenz-Zentrum
Geschäftsstelle, Frau Immel
Joseph-von-Fraun­hofer-Str. 2-4
44227 Dortmund
Telefon: 0231 9743 611
E-Mail:  info@​digital-​in-​nrw.​de
 

Bildergalerie

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Informationsveranstaltung am 10.07.2017

Fotos: Panousi Fotografie