Datenwissenschaften für die Industrie 4.0

Neues Institut für Data Science, Engineering and Analytics (IDE+A) am 28.09.2018 eingeweiht

Forschung zu Datenanalyse, Optimierung und Simulation für vielfältige Anwendungen

An der Schnittstelle zwischen Informatik und Ingenieurwissenschaften forscht und arbeitet das neue Institut für Data Science, Engineering, and Analytics (IDE+A) am Campus Gummersbach der TH Köln. An diesem Hochschulstandort sind beide Wissenschaftsbereiche vertreten. „Deshalb sind wir hier am Campus ideal angesiedelt“, sagt Prof. Dr. Thomas Bartz-Beielstein, der Institutsdirektor. „Wir befassen uns mit allem, was mit Datenverarbeitung zu tun hat. In diesem Bereich gibt es eine enorme Nachfrage. Besonders im Hinblick auf die Digitalisierung der Industrie – Stichwort Industrie 4.0“, erklärt Bartz-Beielstein. „Wir wollen in diesem Bereich Leuchtturm sein für die TH.“

Das Institut hat 20 Mitglieder, unter ihnen 14 Promovenden. Es beschäftigt sich vor allem mit Optimierung, Modellierung und Simulation und hat seine Schwerpunkte in den Ingenieurwissenschaften und den Naturwissenschaften. Der Anwendungsbereich ist sehr breit: Umwelt- und Anlagentechnik sowie Design-Optimierung für die Luft- und Raumfahrtindustrie gehören ebenso dazu wie Medikamentenentwicklung und Industrie 4.0-Projekte. Anspruch ist, gemeinsam mit regionalen und internationalen Partnern Lösungen für die Probleme aus der Praxis zu finden. „Die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und der Hochschule ist schon legendär“, sagte der Vorsitzende des Fördervereins, Bernhard Opitz (Opitz Consulting). „Die Zusammenarbeit muss aber noch enger werden, weil die Entwicklungen immer schneller werden. Es ist also wichtig, dass die Hochschulen immer das Ohr am Gleis haben und mitbekommen, was gerade an der Front passiert“, sagte Opitz.

 

Weitere Informationen zum Institut IDE+A können Sie hier abrufen.

 

Mitglieder des Instituts IDE+A

Bild: Oliver Mertens / TH Köln
Das IDE+A ist mit 20 Mitgliedern eines der großen Institute am Campus Gummersbach.